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Volksschule St. Anton am Arlberg

Energieeffizientes Bauen und Sanieren - Totalübernehmer

Volksschule St. Anton am Arlberg Volksschule St. Anton am Arlberg Volksschule St. Anton am Arlberg

ORT:
St. Anton am Arlberg

NUTZUNG:
Volksschule

LEISTUNG:
Energieeffizientes Bauen und Sanieren - Totalübernehmer

NUTZER:
Gemeinde St. Anton am Arlberg

AUFTRAGGEBER:
Gemeinde St. Anton am Arlberg

FLÄCHE:
1.329,62 m²

BAUZEIT:
05-09/2014

Leistungsumfang

  • Totalübernehmerleistung inkl. Energieverbrauchsgarantie und Energiecontrolling
  • energetische Nachbetreuung

FOTOS: IMPULS-MAGAZIN / Guido Walch


WESENTLICHE VORTEILE FÜR DIE GEMEINDE SANKT ANTON AM ARLBERG

  • garantierte Pauschal-Investitionssumme (Fixpreisgarantie)
  • vertraglich fixierter Energieverbrauch (Energieverbrauchsgarantie)
  • Entlastung der Gemeinde (ein Ansprechpartner für alle Gewerke)
  • Umsetzung mit heimischen Gewerbebetrieben
  • gesamte Koordination durch WRS
  • jährliche Auswertung und Präsentation der Energiebilanz

Kurzbeschreibung

Die energieeffiziente Sanierung und Umstrukturierung der bestehenden Schulräumlichkeiten für ein  zeitgemäßes Schulkonzept, mit offenen Klassen- und fächerübergreifenden Raumlösungen, war Vorgabe der Gemeinde St. Anton. WRS Energie- u. Baumanagement GmbH hat die Sanierung als Totalübernehmer durchgeführt und garantiert vertraglich sowohl die pauschalen Errichtungskosten, als auch den Energieverbrauch im Ausmaß von 109.620 kWh/Jahr. Durch das laufende Energiecontrolling werden die Energieverbräuche überwacht, dokumentiert und der Gemeinde in einem jährlichen Energiebericht präsentiert. Durch Nutzerschulungen, die vor Ort mit den Betreibern und Nutzern durchgeführt werden, wird zudem der energieeffiziente Betrieb gesichert und das Bewusstsein für den richtigen Umgang mit dem Gebäude gestärkt.

 

Die Projektumsetzung erfolgte mit 90 % regionalen Unternehmen. Dies bedeutet eine Sicherung der heimischen Wirtschaft und somit der regionalen Wertschöpfung.

 

Das Auflösen  und die Neuordnung von alten Klassenraumstrukturen für ein aktives, bewegtes Lernen aber auch Rückzugsbereiche für konzentriertes Lernen wurden durch die Architektin Bettina Platter umgesetzt. Eigenständiges Lernen, Erfahren und Entdecken stehen in dieser Schule im Vordergrund und sollen durch die räumliche Struktur unterstützt werden.

 

Der Charme und die hohe Qualität der Innenraumgestaltung aus den fünfziger Jahren, insbesondere die Innentreppe und Böden aus Terrazzo, wurden erhalten und mit neuen Standards zusammengefügt. Die eingesetzten Materialen, wie hochwertige Eichenmöbel und Glaswände schaffen eine helle Atmosphäre. Durch die Erweiterung eines Glasanbaus und eines Freiluftbereiches wurden weitere Räume geschaffen, die entweder als Lernterrasse, für die Nachmittagsbetreuung oder für Ausstellungen genutzt werden können. Das äußere Erscheinungsbild der Volkschule wurde nur geringfügig verändert (Ergänzung einer weißen Vordachattika, einer Fluchttreppe und den Glasanbau im Obergeschoß). Das Bestandsobjekt umfasst 1.272,25 m², die Lernterrasse 57,37 m²  und 1.065,50 m² die Außenanlagen.