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Nahwärme St. Anton am Arlberg

Machbarkeitsstudie

Nahwärme St. Anton am Arlberg Nahwärme St. Anton am Arlberg Nahwärme St. Anton am Arlberg

ORT:
St. Anton am Arlberg / Tirol

NUTZUNG:
Wärmeversorgung

LEISTUNG:
Machbarkeitsstudie

NUTZER:
Gemeinde St. Anton

AUFTRAGGEBER:
Gemeinde St. Anton

Leistungsumfang

  • Analyse der Siedlungsdichte und der Gebäudestruktur im Gemeindegebiet
  • Durchführung von Infoveranstaltungen und Erhebung des Anschlussinteresses
  • detaillierte Aufnahme der Heizleistungen und der Energieverbräuche bei den interessierten Abnehmern
  • Konzeptionierung/Planung einer technisch und wirtschaftlich realisierbaren Biomasse-Nahwärmeanlage (Heizhaus, Kesseltechnik, HKLS, MSR, Fernleitungen inkl. Tiefbau) unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten
  • Erstellung eines Brennstoffversorgungskonzepts
  • Erstellung eines Fixpreisangebots inkl. Wirtschaftlichkeitsbetrachtung unter Berücksichtigung aller Förderungen

Anschlussleistung: 3.600 kW


Output der Machbarkeitsstudie

  • Ausarbeitung mehrerer Versorgungsvarianten mittels Biomassenahwärme als Entscheidungsgrundlage (minimale Variante, moderate Variante, maximale Versorgung)
  • Konzeptionierung einer 2,5-MW-Biomasseanlage als wirtschaftlich sinnvollste Variante unter Berücksichtigung der örtlichen Platzverhältnisse
  • Erstellung eines nachhaltigen Brennstoffversorgungskonzepts
  • zukünftig 100 % ökologische Energieversorgung durch die eigene Biomasseanlage mit regionaler Wertschöpfung
  • zusätzliche Einnahmen für die Gemeinde durch den Betrieb der Nahwärmeanlage
  • CO2-Reduktion um über 1.400 Tonnen pro Jahr, das entspricht rund 700 Einfamilienhäusern
  • maximale Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen durch kosteneffiziente Lösungsansätze kombiniert mit intelligentem Fördermanagement
  • Darstellung der jeweiligen Varianten inkl. garantierter Errichtungskosten in einem umfassenden Abschlussbericht

Wesentliche Vorteile für die Vertragspartner:

  • maximale Wirtschaftlichkeit durch ganzheitlichen Ansatz – Betrachtung aller Gewerke, sowie aller rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen
  • professionelle Unterstützung bei der Förderabwicklung – Maximierung der Förderintensität
  • Erarbeitung konkreter Umsetzungsvorschläge inkl. Finanzierungsvorschläge und Terminplanung
  • ein Ansprechpartner für alle Gewerke von der Analyse über die Umsetzung bis hin zur energieeffizienten Anlagennachbetreuung
  • Nutzung des fachübergreifenden Know-hows (Betriebswirtschaft, Hochbau, Tiefbau, Elektrotechnik, HKLS, Energietechnik und MSR) der WRS-Gruppe

Kurzbeschreibung

Im Zuge der Machbarkeitsstudie wurde im Gemeindegebiet von St. Anton erhoben, ob grundsätzliches Interesse der Bürger am Anschluss an eine Biomassenahwärmeanlage besteht. Nach einer ausführlichen Bürgerinformation wurden bei sämtlichen Anschlusswerbern Heizleistung, Anlagenhydraulik und Energieverbrauch ermittelt. Aufbauend auf diese Daten wurden verschiedene Versorgungsvarianten erarbeitet. Diese reichten von einer 1-MW-Anlage bis hin zu einer 3,6-MW-Biomasseanlage.

Nach eingehenden Berechnungen und Berücksichtigung der örtlichen Rahmenbedingungen zeigte sich, dass eine 2,5-MW-Biomasseanlage das wirtschaftliche Optimum darstellt. Für diese Variante wurden dann im Anschluss ein detailliertes Umsetzungskonzept inkl. technischer Auslegung erarbeitet und ein Fixpreisangebot für die Errichtung der gesamten Nahwärmeanlage erstellt.

Weiters wurden bereits Vorgespräche mit möglichen Hackgutlieferanten durchgeführt, um ein nachhaltiges, regionales Brennstoffversorgungskonzept erstellen zu können. Ein weiterer wesentlicher Punkt der Machbarkeitsstudie war das Thema Förderungen. Um finanzielle Sicherheit zu erhalten, wurden sämtliche notwendigen Abklärungen mit den Förderstellen bereits im Zuge der Machbarkeitsstudie durchgeführt.

Durch die Errichtung der Biomassenahwärmeanlage ergeben sich neben der regionalen Wertschöpfung und der Verbesserung der Luftqualität CO2-Einsparungen in der Höhe von ca. 1.400 Tonnen pro Jahr, das entspricht rund 700 Einfamilienhäusern.