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Naturwärme Trieben

Nahwärmeanlagen

Naturwärme Trieben Naturwärme Trieben Naturwärme Trieben

ORT:
Trieben/Steiermark

NUTZUNG:
Biomasse Nahwärmeversorgungsanlage

LEISTUNG:
Nahwärmeanlagen

NUTZER:
Naturwärme Trieben GmbH

AUFTRAGGEBER:
Naturwärme Trieben GmbH

Leistungsumfang

  • Projektentwicklung
  • Generalplanung inkl. Behördenabwicklung aller Gewerke (Wärmeauskopplung RHI, Verbrennungstechnik, Fördertechnik, Energietechnik, Regelungstechnik, Rohrleitungsbau, Hochbau, Tiefbau)

  • Förderabwicklung

  • Errichtung des gesamten Biomasseheizwerkes mit einer Biomassedoppelkesselanlage und zusätzlicher Gaskesselanlage

  • Anbindung an die RHI AG Trieben zur ganzjährigen Abwärme-Einspeisung
  • Fernwärmerohrleitungsbau mit ca. 4.000 Trassenmeter zur Versorgung von derzeit rund 35 Kunden im Stadtgebiet von Trieben in der Stadtgemeinde Trieben mit einer Heizlast von rund 3.000 kW (Bauetappe 1)

  • Errichtung eines saisonalen Brennstofflagers


Projektbezogene Mehrwerte

  • Integrierter Planungsprozess – Gewerke übergreifende Planung zur Optimierung der Errichtungs- und der Betriebskosten
  • Gesamtheitlicher Ansatz in der Anlagenauslegung inkl. Nutzung der vorhandenen Prozessabwärme der RHI AG am Standort Trieben
  • Einsatz von hocheffizienten, innovativen Komponenten zur Senkung der laufenden Kosten bei höchster Betriebssicherheit
  • Minimale Bauzeit von nur wenigen Monaten vom Baubeginn bis zum Regelbetrieb
  • Gesamtanlage aus einer Hand – Schnittstellen- sowie Kostenoptimierung durch Gewerke übergreifende Betrachtung
  • Einfache Bedienung der Anlage durch Visualisierung des Gesamtsystems inkl. Fernzugriff durch den Betreiber sowie der Fernwartungsmöglichkeit durch WRS

Wesentliche Vorteile für die Naturwärme Trieben GmbH

  • Garantierte Fixkosten – keine unliebsamen Kostenüberschreitungen
  • Kostenoptimierung durch Nutzung von Synergien zwischen Planung und der Projektumsetzung
  • Maximale Wirtschaftlichkeit durch ganzheitlichen Ansatz – Betrachtung aller Gewerke sowie Nutzung aller Förderinstrumente
  • Ein Ansprechpartner für alle Gewerke von der Planung über die Umsetzung bis hin zur energieeffizienten Anlagennachbetreuung
  • Nutzung des fachübergreifenden Know-hows (Betriebswirtschaft, Hochbau, Tiefbau, Elektrotechnik, HKLS, Energietechnik und MSR) der WRS-Gruppe

Kurzbeschreibung

Die Stadtgemeinde Trieben wurde 2014 im Zuge einer Machbarkeitsstudie für die Projektentwicklung einer Biomassenahwärmeanlage als geeignet identifiziert, da hier insgesamt ein realistisches Potential von bis zu 5.000kW Nennleistung an Kundenpotential besteht. Weiters ist mit der RHI AG ein Leitbetrieb der österreichischen Industrie als potentieller Abwärmelieferant in Trieben angesiedelt.

Nach ersten Terminen mit den Vertretern der Stadtgemeinde Trieben im Jahr 2014, wurde beschlossen die Projektentwicklung voranzutreiben. Neben der Standortsuche wurden Gespräche zur technischen Klärung der Abwärmeauskopplung mit Vertretern der RHI in Trieben geführt. Im Herbst 2014 konnten die groben Züge des Projektes im Gemeinderat präsentiert werden. Ein weiterer Meilenstein war der Kooperationsvertrag mit der RHI AG zur Nutzung der vorhandenen Abwärme.

Nach der Projektentwicklung wurde die Generalplanung inklusive Behördenabwicklung und Fördereinreichung von WRS Energie- u. Baumanagement GmbH bis Oktober 2015 durchgeführt. Im November 2015 wurde mit den Bautätigkeiten begonnen. Im Juni 2016 wurde das gesamte Heizwerk mit einer angeschlossenen Heizlast von rund 3.000 kW fertiggestellt und rund. 4.000 Trassenmeter Fernwärmerohre verlegt. Insgesamt werden in Trieben in einer ersten Baustufe ca. 35 Kunden mit Wärme aus dem Heizwerk der Naturwärme Trieben GmbH sowie mittels Abwärme der RHI AG versorgt.

Die Wärmebereitstellung wird in der ersten Baustufe mittels einer 1.000kW Vorschubrostfeuerungsanlagen inklusive Rauchgasrezirkulation und automatischer Druckluftabreinigung durchgeführt. Die Beschickung erfolgt mit einem hydraulischen Schubboden und einem Querförderer für maximale Versorgungssicherheit. Die Größe des Schubbodens beträgt ca. 60m². Bei einer Schütthöhe von 6 m können somit ca. 300 Srm automatisch zugeführt werden.

Als zweite Wärmequelle dient die Wärmeauskopplung der RHI AG. Hier wird Wärme aus dem Rauchgas des Produktionsprozesses ausgekoppelt und je nach Verfügbarkeit und Bedarf in das Fernwärmenetz eingespeist. Dadurch ergeben sich für beide Vertragspartner wesentliche Vorteile und es kann Energie genutzt werden die bereits vorhanden ist.

Um eine maximale Versorgungssicherheit gewährleisten zu können, steht als Ausfallsreserve ein Gaskessel mit einer Leistung von 3.000kW zur Verfügung.

Alle relevanten Heizdaten der Kunden sind mittels Visualisierung dargestellt. Über Fernwartung kann auf relevante Daten der RHI AG, Kessel-, Netz- und Kunderegelung zugegriffen werden.