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Naturwärme Schrems

Nahwärmeanlagen

Naturwärme Schrems Naturwärme Schrems Naturwärme Schrems

ORT:
Schrems/Niederösterreich

NUTZUNG:
Biomasse Nahwärmeversorgungsanlage

LEISTUNG:
Nahwärmeanlagen

NUTZER:
Naturwärme Schrems GmbH

AUFTRAGGEBER:
Naturwärme Schrems GmbH

Leistungsumfang

  • Projektentwicklung
  • Generalplanung inkl. Behördenabwicklung aller Gewerke (Verbrennungstechnik, Fördertechnik, Energietechnik, Regelungstechnik, Rohrleitungsbau, Hochbau, Tiefbau)
  • Förderabwicklung
  • Errichtung des gesamten Biomasseheizwerkes mit einer Biomassedoppelkesselanlage und zusätzlicher Einbindung einer 1000 kW Sägerestholzbefeuerung
  • Fernwärmerohrleitungsbau mit ca. 5.900 Trassenmeter zur Versorgung von derzeit rund 70 Kunden im Stadtgebiet von Schrems mit einer Heizlast von über 4.500 kW
  • Errichtung eines saisonalen Brennstofflagers mit einem Bruttovolumen von 6.000 m³
  • Installation einer hocheffizienten Rauchgasreinigung mittels Multizyklon- und Elektrofilter
  • Verlegung von ca. 5.900 m Lichtwellenleitern

Projektbezogene Mehrwerte

  • Integrierter Planungsprozess – Gewerke übergreifende Planung zur Optimierung der Errichtungs- und der Betriebskosten
  • Einsatz von hocheffizienten, innovativen Komponenten zur Senkung der laufenden Kosten bei höchster Betriebssicherheit
  • Minimale Bauzeit von nur 6 Monaten vom Baubeginn bis zum Regelbetrieb
  • Gesamtanlage aus einer Hand – Schnittstellen- sowie Kostenoptimierung durch Gewerke übergreifende Betrachtung
  • Einfache Bedienung der Anlage durch Visualisierung des Gesamtsystems inkl. Fernzugriff durch den Betreiber sowie der Fernwartungsmöglichkeit durch WRS

Wesentliche Vorteile für die Naturwärme Schrems GmbH

  • Garantierte Fixkosten – keine unliebsamen Kostenüberschreitungen
  • Kostenoptimierung durch Nutzung von Synergien zwischen Planung und der Projektumsetzung
  • Maximale Wirtschaftlichkeit durch ganzheitlichen Ansatz – Betrachtung aller Gewerke sowie Nutzung aller Förderinstrumente
  • Ein Ansprechpartner für alle Gewerke von der Planung über die Umsetzung bis hin zur energieeffizienten Anlagennachbetreuung
  • Nutzung des fachübergreifenden Know-hows (Betriebswirtschaft, Hochbau, Tiefbau, Elektrotechnik, HKLS, Energietechnik und MSR) der WRS-Gruppe

Kurzbeschreibung

Seitens der Stadtgemeinde Schrems wurde beschlossen, dass im Zuge des Kindergartenneubaus die Wärmeversorgung für den neuen Kindergarten und für die Neue Mittelschule ausgeschrieben wird. Weiters „beteiligte“ sich das Land Niederösterreich mit der Landesberufsschule Schrems bei dieser Ausschreibung. WRS Energie- u. Baumanagement GmbH ging aus dieser Ausschreibung im November 2013 als Bestbieter hervor. Ausgehend von diesen drei „Großverbrauchern“ wurde das Nahwärmeprojekt auf das gesamte Stadtgebiet von Schrems ausgedehnt. Dazu wurden im Zuge der Projektentwicklung Wärmelieferverträge mit allen öffentlichen Objekten sowie mit gewerblichen und privaten Abnehmern abgeschlossen.

Nach der Projektentwicklung wurde die Generalplanung inklusive Behördenabwicklung und Fördereinreichung von WRS bis Mai 2014 durchgeführt und bereits Ende Mai 2014 wurde mit den Bautätigkeiten begonnen. In einer Bauzeit bis November 2014 wurde das gesamte Heizwerk mit einer angeschlossenen Heizlast von über 4.500 kW fertiggestellt und ca. 5.900 Trassenmeter Fernwärmerohre verlegt. Nach nur sechs monatiger Bauzeit konnte die vertraglich vereinbarte Wärmelieferung beginnen. Insgesamt werden in Schrems in einer ersten Baustufe über 70 Kunden mit Wärme aus dem Heizwerk der Naturwärme Schrems GmbH versorgt.

Die Wärmebereitstellung wird primär mittels zwei Vorschubrostfeuerungsanlagen inklusive Rauchgasrezirkulation und automatischer Druckluftabreinigung durchgeführt. Die Beschickung erfolgt mit einem hydraulischen Schubboden (5 Schubstangen) und zwei Querförderern für maximale Versorgungssicherheit, auch bei schlechtem Brennstoff. Die Größe des Schubbodens beträgt ca. 100m². Bei einer Schütthöhe von 5 m können somit 500 Srm automatisch zugeführt werden. Die Entaschung erfolgt über den Ascheabwurfschacht direkt in die Aschecontainer. Mittels eines stationären Schwenkkrans können die Aschecontainer manipuliert werden.

Die Rauchgasreinigung erfolgt in der ersten Stufe mittels Multizyklon und in einer zweiten Stufe mittels Elektrofilter, damit eine maximale Reinigung des Rauchgases sichergestellt ist.

Für den Sommerbetrieb bzw. als Spitzenlastabdeckung/Ausfallsreserve wurde eine Kooperation mit dem Sägewerk Zwickl eingegangen, dadurch ist ein zusätzlicher Biomassekessel  mit 1000 kW mit dem Heizwerk verbunden.

Das Heizhaus ist in Stahlbetonbauweise errichtet. Das Hackgutlager wurde als saisonales Lager mit einer Hallenfläche von über 500 m² und einer Höhe von ca.10 m ausgeführt.

Die relevanten Heizdaten der Kunden sind mittels Visualisierung dargestellt. Über Fernwartung kann auf Kessel-, Netz- und Kunderegelung zugegriffen werden, dadurch werden Störmeldungen automatisch generiert und an die zuständigen Personen übermittelt.