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Nahwärme Schloss Walpersdorf

Machbarkeitsstudie

Nahwärme Schloss Walpersdorf Nahwärme Schloss Walpersdorf Nahwärme Schloss Walpersdorf

ORT:
Herzogenburg / Niederösterreich

NUTZUNG:
Wärmeversorgung

LEISTUNG:
Machbarkeitsstudie

NUTZER:
Missionsschwestern vom Hl. Petrus Claver

AUFTRAGGEBER:
Missionsschwestern vom Hl. Petrus Claver

Leistungsumfang

  • Analyse des Schlosses inkl. Siedlungsdichte und der Gebäudestruktur im Umfeld des Schlosses
  • Durchführung von Infoveranstaltungen und Erhebung des Anschlussinteresses
  • detaillierte Aufnahme der Heizleistungen und der Energieverbräuche bei den einzelnen Abnehmern
  • Konzeptionierung/Planung einer technisch und wirtschaftlich realisierbaren Biomasse-Nahwärmeanlage (Heizhaus, Kesseltechnik, HKLS, MSR, Fernleitungen inkl. Tiefbau) unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten
  • Erstellung eines Brennstoffversorgungskonzepts
  • Erstellung eines Fixpreisangebots inkl. Wirtschaftlichkeitsbetrachtung unter Berücksichtigung aller Förderungen

Anschlussleistung: 670 kW


Output der Machbarkeitsstudie

  • Ausarbeitung verschiedener Versorgungsvarianten mittels Biomasse-Nahwärme als Entscheidungsgrundlage (minimale Variante, moderate Variante, maximale Versorgung)
  • Konzeptionierung einer 500-kW-Biomasseanlage als wirtschaftlich sinnvollste Variante unter Berücksichtigung der örtlichen Platzverhältnisse
  • Erstellung eines nachhaltigen Brennstoffversorgungskonzepts
  • zukünftig 100 % ökologische Energieversorgung durch die eigene Biomasseanlage mit regionaler Wertschöpfung
  • zusätzliche Einnahmen für den Orden durch den Betrieb der Nahwärmeanlage
  • CO2-Reduktion um über 190 Tonnen pro Jahr, das entspricht rund 95 Einfamilienhäusern
  • maximale Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen durch kosteneffiziente Lösungsansätze kombiniert mit intelligentem Fördermanagement
  • Darstellung der jeweiligen Varianten inkl. garantierter Errichtungskosten in einem umfassenden Abschlussbericht

Wesentliche Vorteile für die Vertragspartner:

  • maximale Wirtschaftlichkeit durch ganzheitlichen Ansatz – Betrachtung aller Gewerke sowie aller rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen
  • professionelle Unterstützung bei der Förderabwicklung – Maximierung der Förderintensität
  • Erarbeitung konkreter Umsetzungsvorschläge inkl. Finanzierungsvorschläge und Terminplanung
  • ein Ansprechpartner für alle Gewerke von der Analyse über die Umsetzung bis hin zur energieeffizienten Anlagennachbetreuung
  • Nutzung des fachübergreifenden Know-hows (Betriebswirtschaft, Hochbau, Tiefbau, Elektrotechnik, HKLS, Energietechnik und MSR) der WRS-Gruppe

Kurzbeschreibung

Im Zuge der Machbarkeitsstudie wurde erhoben, ob es technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist, das Schloss sowie die umliegenden Gebäude mittels Biomasse-Nahwärmeanlage zu versorgen. Nach einer ausführlichen Bürgerinformation wurden bei sämtlichen Anschlusswerbern Heizleistung, Anlagenhydraulik und Energieverbrauch ermittelt. Aufbauend auf diese Daten wurden verschiedene Versorgungsvarianten erarbeitet.

Nach eingehenden Berechnungen und Berücksichtigung der örtlichen Rahmenbedingungen zeigte sich, dass eine 500-kW-Biomasseanlage das wirtschaftliche Optimum darstellt. Für diese Variante wurde dann im Anschluss ein detailliertes Umsetzungskonzept inkl. technischer Auslegung erarbeitet und ein Fixpreisangebot für die Errichtung der gesamten Nahwärmeanlage erstellt.

Ein weiterer wesentlicher Punkt der Machbarkeitsstudie war das Thema Förderungen. Um finanzielle Sicherheit zu erhalten, wurden sämtliche notwendigen Abklärungen mit den Förderstellen bereits im Zuge der Machbarkeitsstudie durchgeführt.

Durch die Errichtung der Biomasse-Nahwärmeanlage ergeben sich neben der regionalen Wertschöpfung und der Verbesserung der Luftqualität CO2-Einsparungen in der Höhe von ca. 190 Tonnen pro Jahr, das entspricht rund 95 Einfamilienhäusern.